Oh, wie lecker sind Rinderrouladen

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Schmorgerichte gehören bei uns fest in diese Jahreszeit. Wer das Fleisch nicht mag, liebt die braune Sauce und die Beilagen. Diesmal gibt es Rinderrouladen!

  • Ganz klassisch gefüllt mit Dörrfleisch- bzw. Schinkenscheiben und Gürkchen werden zuerst die Rouladen trocken getupft, leicht gesalzen und gepfeffert und anschließend mit dem Senf bestrichen. Eine Speckscheibe kommt auf den Senf und darauf ein kleines, pikantes Gürkchen.  Wer will, kann auch etwas von einer feingewürfelten Zwiebel hinzugeben. Jetzt die Seite leicht einschlagen und das Fleisch aufrollen. Mit einer Rouladenklammer oder Holzstäbchen fixieren.

  • Zwiebel, Karotte und Sellerie in kleine Würfel schneiden. Das Fett erhitzen und die Rouladen kräftig anbraten. Wieder herausnehmen und auf einen Teller zur Seite stellen. Inzwischen den Backofen vorheizen. 140 C° Umluft, später auf Ober- und Unterhitze wechseln!

  • Den Puderzucker in einen Schmortopf stäuben, hell karamellisieren lassen und dann das Tomatenmark unterrühren. Mit Rotwein ablöschen und sirupartig einkochen lassen. Jetzt die Gemüsewürfel hinzufügen und mit der Brühe aufgießen und die Rouladen in die Sauce geben und mindestens 2 1/2 Stunden im Backofen bei 140 C° schmoren lassen. Nach ca. 2 Stunden Knoblauch, Lorbeerblatt und Zitronenschale beifügen, durchziehen lassen und wieder herausfischen!
  • Auch die Rouladen wieder herausnehmen, die Spieße oder Klammern entfernen und warmstellen. Jetzt die Sauce durch ein Sieb gießen, dabei das Gemüse etwas zerdrücken. Die Butter unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Rouladen in der Sauce auf dem Herd nochmals erhitzen.

Dazu schmecken uns Semmelknödel und Rotkrautgemüse. Mmm – wie lecker!

„…von dem sie ganz besonders schwärmt, wenn es wieder aufgewärmt.“

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Dieses Motto gilt nicht nur bei W. Busch für Sauerkraut – sondern auch für das in unserer Familie so  beliebte Gulasch.

Wenn morgens die Nebel kriechen und die Tage etwas kälter werden, gibt es endlich wieder Schmorgerichte. Für unser Gulasch braucht man:

  • Zusätzlich braucht man noch 1- 3 EL Fett zum Anbraten und einen großen, flachen Topf. Das Fett erhitzen und nur so viel von dem Fleisch in den Topf geben, dass jedes Fleischstück den Boden berührt. Falls Flüssigkeit entsteht, diese in ein separates Gefäß geben und später nach dem Rotwein wieder hinzufügen.

  • Während das Fleisch anbrät und möglichst ein paar Röstaromen entwickelt, müssen die Zwiebeln, der Knoblauch, der Sellerie und die Möhren geschält und in kleine Würfel geschnitten werden. Ich lasse an dieser Stelle auch gerne die elektrischen Küchenhelfer für mich arbeiten und achte auf das Fleisch.Wenn man eine große Portion davon hat, kann der bereits angebratene Teil in einer Schüssel warten, während der Rest angebraten wird. Der Backofen sollte ohnehin bereits angeheizt werden, wenn das Gulasch darin weiter gart.

 

  • Wenn das Fleisch braune Stellen bekommen hat, ist das Wurzelgemüse dran. Das Tomatenmark unterühren und etwas anbräunen lassen.

  • Alles mit Rotwein begießen, die aufgefangene Brühe und eine Dose gehackte Tomaten einrühren. Etwa 1 1/2 Liter Wasser und die Gewürze hinzufügen und nach dem Aufkochen ca. 2 Stunden bei kleiner Hitze köchlen lassen oder im Backofen bei 140°C etwas länger als zwei Stunden schmoren lassen.

 

  • Anschließend abschmecken, die Sauce klassisch mit Butter und Mehl etwas andicken und genießen.

Variationen: Selbstverständlich schmeckt das Gulasch auch mit Reh- oder Hirschfleisch. Da dürfen noch zusätzliche Gewürze wie Kardamom, Wacholderbeeren, Piment und Nelken in einem Gewürzsäckchen rein. Auch zum Schluss etwas Orangenschale und eine Scheibe Ingwer haben sich bewährt. All diese exotischen Gewürze vor dem Andicken wieder entfernen, nur der Geschmack darf bleiben.

Gerne wird bei uns eine größere Portion zubereitet und am nächsten Tag werden noch Pilze mit Zwiebeln angebraten und hinzugefügt. Fertig ist das „Jägergulasch!“  Kartoffelscheiben und Paprikastreifen, sowie ein Liter Fleisch- bzw- Gemüsebrühe ergeben eine leckere Gulaschsuppe.

 

Minikuchenvielfalt am Freitag

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Seit einigen Wochen rechne ich die üblichen Rezepte auf die kleinen Kuchenformen um. Neben dem Zupfkuchen gibt es diesmal eine Mini- Schwimmbadtorte.

  • Den Backofen auf 180°C vorheizen!
  • Den Mürbeteig fünf Minuten vorbacken!
  • Herausnehmen, kurz abkühlen lassen und die Baiserschicht  zur Hälfte auf jeden Mürbeteigboden verteilen und 11 – 12 Minuten fertig backen lassen.
  • Abkühlen lassen! Einen Boden bereits in Kuchenstücke schneiden.
  • Rund 200g Früchte wie Johannisbeeren, Stachel- oder Brombeeren waschen und bereitstellen, 200 ml Schlagsahne mit Zucker und Vanille aufschlagen! Etwas davon auf den ungeschnittenen Boden geben, Früchte auflegen und restliche Schlagsahne darauf verteilen.
  • Den vorgeschnittenen Deckel aufsetzen. Mit einigen Früchten verzieren und zum Schluss mit etwas Puderzucker bestäuben! Guten Appetit!