Weihnachten im hohen Norden und schnelle Schokogrüße

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Da wir unseren Kindern und Enkeln im Norden seit langem versprochen hatten, dass wir, sobald wir Rentner sind, mindestens einmal Weihnachten bei ihnen verbringen wollen, haben wir dieses Versprechen halbwegs wahr gemacht. Vorher waren noch ein paar schnelle Weihnachtsgaben für Freunde und Verwandte in Deutschland vorzubereiten.

Für die Schokoladenveredelung braucht man:

  • Mehrere unterschiedliche Tafeln Schokolade
  • SchokoFlocken und – Chunks
  • gehackte Nüsse, Krokant und Pistazien
  • Rosinen und getrocknete Cranberries oder Orangenschale
  • Schokoglitzergoldpuder
  • eventuell passende Zuckerstreusel

Die Schokoladentafeln werden auf Backpapier in einem tiefen Backblech verteilt und bei etwa  70 C° in den Backofen gestellt, bis die Oberfläche zu schmelzen beginnt. Mit einer Gabel testen, ob die Schokoladen flüssig genug sind, um sie mit der Nachbarsorte zu vermischen. Sobald man das kann, die Schokolade aus dem Ofen holen und zügig die Sorten mischen, sodass eine marmorierte Oberfläche entsteht. Die Toppings unterschiedlich verteilen und alles  draußen bzw. in einem kühlen Raum wieder fest werden lassen. Nach dem Auskühlen in grobe Stücke brechen und schön verpacken.

Februar 2023 mit schnellem Blätterteiggebäck

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Im Februar ist es bei den Hunderunden ordentlich kalt. Die kleinen Hunde laufen warm bekleidet durch die Natur und bei uns gibt es leckeres Frühstück für uns Menschen und dienstags immer Sahne für die Katz.

…und weil manchmal gar nicht so viel Zeit fürs Kuchenbacken vorhanden ist, nutzen wir gekauften Blätterteig.

  • Backofen auf 175°C vorheizen, Teig aus dem Kühlschrank holen, entrollen und mit Vanillepudding , den wir am Vortag gekocht haben, füllen. Auch eine schnelle Mischung aus  Zucker und Vanillepuddingpulver mit Quark und einem Eiweiß passt gut.
  • Zur Hälfte kommt die Mischung auf den entrollten Teig, wird zugeklappt und mit der Gabel am Rand festgedrückt. Mit verquirltem Eigelb bestreichen und mit Mandelblättern bestreuen.
  • Jetzt kommt der Kuchen für etwa 22 Minuten in den Backofen.

Fertig! Noch warm besonders lecker.

Nachzutragen wäre noch, dass die Schokohasen bereits in den Läden auf uns warten und dass zum Glück die ersten Frühlingsboten blühen.

Wieder daheim und Dinkelkaffeebrot zum Spätstück

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Als wir nach rund vier Wochen wieder zuhause angekommen waren, musste das reife Obst verarbeitet werden. Während andere Familienmitglieder anderswo ihre Hängematten ausprobierten, entstanden bei uns schon einige Weihnachtsgaben. Besonders empfohlen sei hier wieder das Zwetschgenmus von den Kölnern https://www.diejungskochenundbacken.de/zwetschgenmus-foodblog-koeln/ Ich habe es etwas abgeändert erneut gekocht und bei den Beschenkten ist es wieder gut angekommen ist. (Der Portweinanteil hat sich verdoppelt und auf die Gesamtmenge habe ich ein kleines Päckchen Gelierzucker 2:1 hinzugefügt.)

Zum Glück besuchte uns das neue Enkelkind mit seinen Eltern.

…und wenn es dann morgens herbstlich frisch wird, gibt es nichts Besseres für Leib und Seele als ein selbstgebackenes Brot. Der Backofen wärmt die Küche, der Duft von frischem Brot füllt das ganze Haus und die knusprige Kruste schmeckt super lecker.

Bei uns gibt es oft das Kaffeebrot von www.habe-ich-selbst-gemacht.de: Wenige Zutaten, die meiste Arbeit erledigt die Küchenmaschine, der Teig geht über Nacht …nur die Stunde bis zum Anschnitt zieht sich, wenn man hungrig ist.

Zutaten
700 g Dinkelmehl
450 – 500 ml abgekühlter Kaffee
20 g Salz
2 – 5 g frische Hefe
2 EL Backmalz
  • Dazu sollte man nachmittags etwa 450 -500 ml Kaffee mehr kochen für den Teigansatz und diesen dann abkühlen lassen.
  • Meistens habe ich frische Hefe in etwa 10 g Stücken eingefroren, Hefe und Kaffee werden zusammen gerührt. Salz, Malz und Mehl werden trocken vermischt. Die Kaffee-Hefe-Mischung wird in eine Kuhle ins Mehl in der Schüssel gegossen und die Küchenmaschine verknetet auf einer niedrigen Stufe alles innerhalb von zehn Minuten zu einem Teig. Ich streue noch etwas Mehl an den Rand der Schüssel, decke sie ab und trage alles in den Keller (Kühlschrank ginge auch, wenn da Platz wäre.)
  • Am Morgen lasse ich den Teig auf eine Knetmatte fallen und wirke das Brot nur kurz immer von AUßEN nach INNEN. Dann stürze ich den Teig mit dem Schluss nach unten in ein gut bemehltes Gärkörbchen und lasse es mit einem Tuch abgedeckt eine Stunde bei Zimmertemperatur gehen.
  • Nach etwa 40 Minuten beginne ich den Ofen vorzuheizen auf rund 240°C. Meine Backform, die eigentlich ein runder Gußeiserner Schmortopf ist, stelle ich zum Aufwärmen gleich mit in den Ofen.
  • Hat der Ofen die nötige Hitze erreicht – eventuell mit einem Bratthermometer überprüfen- lasse ich den Teigling auf ein Backpapier gleiten und setze ihn damit in den Topf (Vorallem weil er mir beim Stürzen aus dem Gärkörbchen schon sehr oft auf die Seite gefallen ist, was optisch für das Ergebnis nicht soooo schön wirkt.) Schnell wieder den Deckel draufgesetzt und ab in den Ofen.
  • Nach zehn Minuten die Temperatur auf 210°C verringern und 30 Minuten weiter backen lassen.
  • Jetzt den Deckel abnehmen und weitere 15- 20 Minuten backen lassen.
  • Das Brot aus dem Ofen holen und aus der Form gleiten lassen. Gleich nach dem Herausnehmen mit einem Blumensprüher zweimal auf das noch heiße Brot etwas Wasser sprühen und mindestens eine Stunde abkühlen lassen, bevor es angeschnitten wird. Guten Appetit!